Die Bundesregierung hat im Mai 2026 einen Gesetzentwurf beschlossen, der die Fahrausbildung grundlegend verändern soll. Noch läuft das Gesetzgebungsverfahren — doch wenn die Reform kommt, wird sie spürbar sein.
Was sich bei der Theorieprüfung ändert
~780
statt bisher 1.169 Fragen
Fokus
Verkehrssicherheit statt Zahlen-Trivia
Statt 1.169 Prüfungsfragen soll es künftig rund ein Drittel weniger geben. Der Schwerpunkt verschiebt sich weg von technischem Detailwissen hin zu Verkehrssicherheit und praxisnahen Situationen.
Kürzere Praxisprüfung
Für die Klasse B (Pkw) wird die Prüfungsdauer angepasst: Mindestfahrzeit 25 Minuten, Gesamtdauer 40 Minuten. Das Ziel: eine effizientere Prüfung, die trotzdem alle relevanten Kompetenzen abdeckt.
Simulator statt Schaltgetriebe-Stunden
Laut den neuen Plänen des Verkehrsministeriums könnten die Schaltstunden für die Klasse B197 künftig vollständig am Simulator absolviert werden. Das würde Kosten senken und die Ausbildung flexibler gestalten.
Wann kommt das?
Das Gesetzgebungsverfahren läuft seit Mai 2026. Laut DVPI können die Änderungen erst in Kraft treten, wenn der parlamentarische Prozess abgeschlossen ist — voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026.
Achtung: 84 Prozent der Fahrschulen melden seit November einen Rückgang der Neuanmeldungen um durchschnittlich 54 Prozent. Wer sich jetzt anmeldet, profitiert von kürzeren Wartezeiten.
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Quellen: DVPI, ZDF heute, inside digital